Arbeit mit Trauma & Stress

“Wenn die Seele weint und der Mund sich nicht bewegt, dann spricht der Körper”

Du kennst das oder? Du weißt, dass Dir etwas Bestimmtes nicht gut tut oder das es Deinem Wesen nicht mehr entspricht und trotzdem……Du übergibst Dich schon vor der Arbeit und trotzdem… Du bist endlos kaputt und trotzdem……Dein Rücken tut weh und trotzdem veränderst Du nichts an Deiner Haltung vorm PC, Deinem Ipad oder Smartphone……Du kaust auf Deinen Zähnen bis Dir schon beim Aufwachen Dein Kiefer und Dein Kopf weh tut? Du lächelst lieber mit Schmerzen weiter als Deiner Wut Ausdruck zu verleihen…? Du verharrst in einer Beziehung obwohl sie weh tut oder erstarrt ist…?

Dann sagt Dein Körper: Stop!
Dann sagt Deine Seele: Stop!
Zeit etwas zu ändern.

und zwar im Dialog mit deinem Körper!

Die körperorientierte Prozessarbeit ist eine integrierende, emotionale und mentale Körpertherapie. Sie geht oft ganz natürlich einher mit tiefer struktureller Körperarbeit wie zum Beispiel der Cranio-Sacral-Therapie » oder auch der Ganzheitlichen Massage ».

Alte (Schmerz-)Muster lösen
Mit dem Lösen körperlicher Verspannungen geht auch ein Loslassen alter Gefühls- und Gedankenmuster einher. Stress, Trauma und/oder Verhaltensweisen, die Du Dir aufgrund von Verletzungen und Unsicherheiten angeeignet hast, spiegeln sich in Deinem Körper als Blockaden, Verspannungen, Schmerz oder manchmal auch als Krankheit wider. Das wollen wir zusammen im Dialog mit Deinem Körper lösen. Dies geschieht durch eine Kombination von verbaler Begleitung die Dich ins Spüren bringt, Körperarbeit und authentischer Bewegung – ein Geschehen lassen von Bewegung.
Beispiel aus einer Sitzung (PDF)
Traurigkeit als Möglichkeit – eine Geschichte (von Inge Wuthe) (PDF)

Diese Anwendung kann bei folgenden psychischen und physiologischen. Beschwerden/Situationen hilfreich sein:

  • Postraumatisches Belastungssyndrom
  • Burn-Out
  • Lebenskrise/Übergänge
  • Trauerarbeit – nach dem Verlust eines Menschen
  • Körperliche und psychische Traumata (z.Bsp. Operationen, Unfall…)
  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfungszustände/Stress/Posttraumatisches Belastungssyndrom
  • generelle Beschwerden des Bewegungsapparates
  • Rückenschmerzen/Rückenprobleme (HWS Syndrom, Ischias…)
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • nach Unfällen und Operationen (Schleudertrauma)
  • Kiefergelenksyndrom
  • Geburtstraumata (bei eigener Geburt oder der der Kinder)

Für wen
Diese Arbeit ist für jeden Menschen wohltuend und wirksam, unabhängig vom Grad der ‘Traumatisierung’. Für mich zählt auch einfach schon die Aufgabe ‘Mensch sein’ und sich dem Leben zu stellen dazu: Stress, dem wir im alltäglichen Leben ausgesetzt sind; dem Verneinen von uns selbst, wenn wir ein Lächeln aufsetzen statt unsere Wut auszudrücken, der Sehnsucht nach Lebendigkeit oder dem Verlust eines geliebten Menschen. Dann tut es gut, dass alles mal loslassen zu können ohne sich hinter den eigenen Strategien verstecken zu müssen.

Trauma im neurologischen Sinne
ist jede Aktivierung des Nervensystems, die nicht durch Selbstregulierung wieder ausgeglichen werden kann. Das System kann nicht mehr (von alleine) entladen. Ich gebe ein einfaches Beispiel: Du erschreckst Dich ganz arg, Dein Herz rast, Deine Atmung ist flach und schnell… und dann war es nur ein Bekannter, der Dich erschrecken wollte und schon schaltet Dein Körper wieder um: Keine Gefahr. Das Nervensystem entspannt sich und Du auch.

Die individuelle Adaptionszone: Wie viel Ladung geht?
Jeder Mensch hat eine ganz eigene und unterschiedliche Adaptionszone (des Nervensystems), sprich wann für einen Menschen etwas traumatisch ist. Daher kann man hier nicht verallgemeinern. So kann es sein, dass für jemanden auch schon sogenannte triviale Ereignisse wie leichte Stürze, Verkehrsunfälle ohne körperliche Verletzungen, Ops, aber auch Entwicklungstraumata wie Bindungsstörungen, symbiotsche Verhältnisse u.Ä. traumatisch sind. Die fehlende Selbstregulierung bedeutet dann, dass das Ereignis nicht als ‘vergangen und gut ausgegangen’ gespeichert wird, sondern als ‘immer noch fortwährend’. Der Körper befindet sich so in einer konstanten Orientierungshaltung (Flucht oder Kampf) statt zu entspannen und Abstand zum Erlebten zu gewinnen – das emotionale Gehirn veranlasst weiterhin die Ausschüttung von Stresshormonen und veranlasst die Muskulatur zur Anspannung; dies äußert sich in extremer Empfindlichkeit, Schreckhaftigkeit, Panikattacken, übermäßiger Scheu, chronische Müdigkeit so wie Verspannungen.

Dazu möchte ich noch sagen, dass in den industrialisierten Ländern die meisten Menschen in dieser konstanten Orientierungshaltung leben: Ausgelöst durch konstanten Stress, der zu einer Verneinung des eigenen Wesens und der Bedürfnisse führt. Das System kann dies irgendwann nicht mehr ausgleichen, denn es ist ‘leer’.

Die verbale Begleitung
ist so ausgerichtet, dass ausschließlich über das Körperempfinden und die eigene Körperweisheit Kontakt aufgenommen wird. Das verhindert eine Intellektualisierung (‚Kopflastigkeit’), die oftmals nur dazu führt, dass Du Dich im Kreis drehst, denn Kopflastigkeit hält Dich in der Vergangenheit fest und macht ein Erleben in der Gegenwart nicht möglich. So kann es passieren, dass Menschen jahrelang eine Verhaltenstherapie machen, aber nie an wirklich wichtige Aspekte ihrer inneren Erfahrung herankommen. Und erst im Erleben geschieht ein Lösen, was zu mehr Fülle und Freiheit in ihrem Leben führt.”…no matter how much understanding we develop, the rational brain is basically impotent to talk the emotional brain out of its own reality” (Bessel Van der Kolk, The body keeps the score)

Wege zu den eigenen Tiefen und Möglichkeiten
Diese Form der körpertherapeutischen Arbeit zeigt Wege zu den eigenen Tiefen und Möglichkeiten. Du lernen Dich (und andere) besser zu verstehen, bewusster und freier zu handeln und vor allem erlebst Du, dass sich hinter jedem Konflikt tiefe Lebensfreude und Liebe verbirgt!

“Wie oft sind es erst die Ruinen, die den Blick freigeben auf den Himmel.”( Goethe)

Meine Arbeitsweise basiert unter anderem auf dem Somatic Experiencing nach Peter Levine, der Psychosynthese, so wie meiner langjährigen Erfahrung in der Arbeit mit dem Wechselspiel von Körper- und Seelenausdruck. Bei Fragen wende Dich bitte an mich.

Welche Themen wir bei der Arbeit u.a.berühren:

Das innere Team (wie zum Beispiel: Das innere Kind, der innere Kritiker)
Schattenarbeit & Projektionen
Therapeutischer Dialog mit Symptomen, Anteilen oder Organen.