Cranio & Geburtserleben

Cranio & Geburtserleben

Geburtstraumata, Geburtserleben und damit verbundene Lebensthemen bzw. (Verhaltens-) Muster erkennen, lösen und integrieren.

Die Erfahrungen unserer vorgeburtlichen und unserer Geburtsgeschichte prägen uns oft tiefer als wir glauben. In dieser Zeit werden grundlegende Körpererfahrungen und Gefühle sowie unser späteres Bindungs-Verhalten geprägt und gespeichert.

Die Dynamik dieser Erfahrungen taucht in unserem Leben oft als ‘roter Faden’ bzw. Themen und Muster wieder auf. In dem Versuch die frühen Erfahrungen und die darin gehaltene Energie zu erlösen, holen wir uns diese Erfahrungen, oft unbewusst, immer wieder ins Leben: Wir geraten immer wieder in ähnliche Situationen, an ähnliche Partner, Arbeitssituationen oder Reaktionsmuster (“Rückzug”, “Attacke”, “Krankheit als Ausweg”, “Sicherheit und Halt”usw.).

Als roter Faden zeigt sich zum Beipiel:

‘Alles muss in meinem Leben immer schnell gehen (oder gar nicht)’.
‘Ein Teil von mir fühlt sich wie betäubt, benebelt….’
‘Mir fällt es schwer Dinge zu beginnen (ist ja so wie so sinnlos…)’.
‘Ich schaffe alles immer nur unter großem Druck und Anstrengung, gleichzeitig bin ich völlig überfordert, fast panisch. Mir wird klar: Unbewusst bedeutet großer Druck für mich Leben, aber gleichzeitig ist mir das zu viel, zu anstrengend – ich brauche Zeit, aber es wird über mich bestimmt, daher kommt das Gefühl: Ich schaffe es nicht – Angst – Rückzug – mit gleichzeitig übertriebenem Wunsch nach Nähe…’

Bei mir in der Praxis biete ich das ‘Geburtserleben’ als Einzelsitzung an. Hier geht es im wesentlichen darum eine neue heilende Erfahrung im Sinne von einem Re-Patterning zu machen.
Es zeigen sich körperlich erlebte Erkenntnisse und oftmals erlebst Du dies als bestärkend, kraftvoll und erneuernd.

Mutter werden – Geburt & Gebären

Nicht nur die eigene Geburt, sondern auch gebären gehört zu diesem Bereich. Ich erlebe in meiner Praxis viele Frauen, die sich entweder Sorgen um die bevorstehende Geburt machen oder sich mit Scham, Schuldgefühlen und Ängsten nach der Geburt ‘quälen’ und es kaum wagen auszusprechen. Dies hat meiner Meinung nach auch damit zu tun, dass der Geburtspozess an sich mehr und mehr mechanisiert wird – jedes dritte Kind ist heute eine Kaiserschnittgeburt. Viele Frauen fühlen im Nachhinein eine Ohnmacht (‘Es wurde einfach über mich bestimmt, meine Arme waren festgebunden), Wut und/oder Trauer; das Gefühl, das etwas fehlt, sie etwas ‘falsch’ gemacht haben.

Da ist wichtig, dass Du es aussprechen darfst! Dadurch kann es erlebt und losgelassen werden. Das bringt Frieden und verbessert die Beziehung zu Dir selbst und zu Deinem Kind, denn Deine Schuldgefühle oder Wut hat ja eine Schwingung. Oftmals zeigt sich auch ein schnelleres Abheilen der Narbe, nachdem die dazu gehörigen Gefühle ausgesprochen und ausgelebt werden durften.