Behandlung: Ablauf & Weise

Behandlung: Ablauf & Weise

Grundvorraussetzung meiner Behandlung ist Präsenz (=ein Durchdringen des Raumes mit Hier-Sein) und erweitertes Wahrnehmen von allen Ebenen des Menschen. Dies entspricht einer biodynamisch – craniotherapeutischen Grundhaltung mit achtsamen Fokus auf das Ganze, entspricht im Weiteren auch meiner künstlerischen Seele: Mit wachem Interesse auch das, was mundän, selbstverständlich zu sein scheint als ausser-gewöhnlich zu betrachten und nicht zu bewerten. So, als hätte ich es noch nie gesehen. So kann es Zugang zu bedeutenden Entfaltungsprozessen geben und ‘das Künstliche’ an uns kann abfallen. Es ist (m)eine Art zu leben und nicht nur eine Art zu ‘arbeiten’.

Im Gespräch beginnt nicht nur das Nachvollziehen Deiner vielfältigen Geschichte durch Deine Worte, sondern auch was dort ‘schwingt und wirkt’. Du kommst vielleicht zu einem bestimmten Thema, aber der ‘Knoten’ zeigt sich im Zuhören bei etwas, was Du vielleicht nur in einem Nebensatz erwähnst.

So beginnt die Arbeit im Sitzen und damit auch ein Schauen meinerseits über welche Ebene(n) ich Zugang erhalte. Dementsprechend geht es über in die vertiefende Cranio-oder Körperarbeit im Liegen.

Tools, die ich zusätzlich zur craniosacralen und anderweitigen Körperarbeit einfliessen lasse um zu Öffnung einzuladen sind:

    • Formen der Gesprächsführung um Knoten auf der gedanklichen Ebene zunächst weiter zu entwirren, denn manchmal gestattet uns diese Ebene den Zugang zum Körper nicht.
    • Möglichkeiten aus der körperorientierten Traumatherapie (SE) und Psychosynthese.
    • Dialog oder Verkörperung von inneren Anteilen (Bsp: Der innere Kritiker, das innere Kind etc.) und/oder Symptomen. (Diese Anteile zeigen sich auf der Körperebene bzw. haben einen Effekt; manchmal spreche ich einen Körperteil direkt an, manchmal zeigt sich Dir ganz konkret ein Anteil.)
    • Verkörperung durch Bewegung, Tönen, Malen.

Fazit:
Alle Formen und Methoden sind körperorientiert. Sie führen immer wieder auf das eigene Erleben und zu Deinem verkörperten Dasein zurück.

Der therapeutische Prozess ist kreativ: crescere – geschehen und wachsen lassen und creare – etwas neu schöpfen! Wie sich dieser kreative Prozess darstellt kann ganz unterschiedlich sein: In Stille und tiefer Verbundenheit oder mit (auch nach aussen hin) viel sichtbarem Geschehen.