DEINE HELDINNENREISE INS LEBEN

Juni 18th, 2017

Astrologisch gesehen wandert(e) die Sonne kürzlich durch das Sternzeichen Stier. Hier möchte aus dem Feuerfunken des Widders etwas Form annehmen, vielleicht ein Projekt, eine Beziehung… Vielleicht hast Du auch die grosse Reibung gespürt, die sich vor allem im März und April gezeigt hat? Viel Energie setzte sich frei, aber irgendwie ging’ trotzdem nichts richtig voran…? In Beziehungen zeigten sich alte Muster und Konflikte?

Die Form ‘Mensch’ annehmen.
Bezüglich Form oder Gestalt annehmen ist es gut sich auch daran zu erinnern, dass Du Dich mal entschieden hast die Form Mensch anzunehmen. Silke Schäfer – die Astrologin- sagt: Du wahrst sehr mutig Dich hierher inkarnieren zu lassen! Denn durch die Form erleben wir auch ein getrennt sein.

Die Wunden des getrennt – seins heilen
Du begibst Dich damit auf die HeldInnenreise – auch um die Wunden des getrennt seins, des Menschseins zu erleben und zu erforschen; was Mensch sein bedeutet. Was Du kannst, womit Du haderst, was Erfahrung bedeutet, was Schmerz bedeutet, wie Liebe sich für Dich anfühlt, was Farben sind, wie eine Blume duftet oder was Angst mit Dir macht.

Auf dieser Reise begegnen wir anderen ‘Getrennten’. Diese dienen Dir und Du ihnen um mehr von Dir zu verstehen, im Konflikt und in der Reibung zu heilen. Das ist der Grund warum sie da sind. Nicht um Dir zu helfen Dich wohliger in deinen Panzer zu hüllen.

Diese Perspektive kann, gerade in schwierigen Situationen, ein weiter werden und eine neue Form von Mitgefühl erlauben.

Die HeldInnenreise – vom Kosmos zum Ich
Embryologisches Erleben in der Craniosacral Therapie – Am Ursprung heilen.

Schon in Deiner ersten abenteuerlichen Reise aus dem Formlosen zur Form können sich einige ‘Themen’ zeigen, die später als Wiederholung in unserem Leben wieder auftauchen können, bis sie erkannt und gelöst werden. Sie werden Teil Deiner persönlichen HeldInnenreise, auf der Du versuchst zu reifen, in dem Du unterschiedliche Anteile integrierst und heilst.

Pränatal, vom Moment der Zeugung (oder auch schon davor), kann das mit Themen wie ungewollt zu sein, dem frühen Verlust eines Zwillings, dem Gesundheitszustand der werdenden Mutter bzw. die Versorgung des beginnenden Lebens, aber auch mit einer vorangegangenen Abtreibung oder Fehlgeburt von Geschwisterchen zu tun haben.

Der Verlust eines Zwillings oder der Verlust der Einheit – ein Beispiel.

Eine Klientin erlebte in einer Craniositzung den Verlust des Zwillings. Überraschenderweise (für mich), zeigte sich dies zunächst als Ablehnung und Frust. Sie war sauer auf ihn, denn ihr Erleben war so, dass sie nicht hier bleiben wollte. Sie wollte zurück ins Licht. Das bewusster Erleben der Wut, aber besonders auch das betrauern und erfahren des getrennt seins so wie letztendlich das Aussprechen dürfen von: “Ich wollte gar nicht geboren werden! Ich habe einen Fehler gemacht” setzte so viel an festgehaltener Energie frei. Es wirkte auf sie lebensbejahend und bestärkend und entliess sie im Frieden mit dem Zwilling & dem Leben.

Ursprünglich kam sie, weil sich körperliche Symptome nach der Geburt Ihres Kindes zeigten. Hier ist sehr schön zu sehen wie sich unsere Erfahrungen wie auf einer Perlenkette aufreihen und uns wieder begegnen um sie zu (er-)lösen.

Pränatales Erleben als ein Zurückerinnern an das heil sein
Auf der anderen Seite kann das Prä-natale Erleben auch einen grossen Frieden (zurück-)geben.Besonders dann wenn im Leben viel geschehen ist und vorgeburtlich alles in Ordnung war. “Hier ist alles in Ordnung. In meiner Essenz bin ich heil. Ich lebe.”

Themen aus prä-natal und perinataler Zeit können sich oft zu Übergangszeiten wieder zeigen: Geburt, 1. Schultag, 1. Kuss, Umzug, 1. Kind, Krise…

Spür’ zurück. Wie ging’ es Dir oder geht es Dir zu diesen Zeiten? Wie reagierst Du bzw. Dein Körper?

Wie arbeite ich damit in der Craniositzung?

Wie Du vielleicht weisst, zeigen sich die Themen (die dran sind) oft von selbst. Wie bei meiner obigen Klientin. Manchmal tauchen auch konkretere Bilder oder Empfindungen auf: Ich fühle mich wie in einer Hülle, es ist so dunkel hier und ich bin orientierungslos…

Cranio ist schon von der Natur der Methode her mit diesen ersten Pulsationen und Kräften Deines Entstehens im Kontakt. Über den Craniosacralen Rhythmus. Wenn man will: Dem Atmen dieser Kräfte im Urwasser Deiner Entstehung.

Das heisst: Es darf sich auch im Stillen etwas fügen.

Daher sind Klienten auch oft erstmal ‘baff’ nach einer Sitzung und sie fragen sich: “Wow, was ist da passiert? Sie hat doch scheinbar so wenig gemacht!” Es ist der Kontakt mit der Essenz und dem ‘bewegt sein’ in dem heilsamen Feld aus Empathie & achtsamer Intention der Berührung.

Und: Es ist immer wertvoll eine körperliches Erlebnis von (sich) Selbst unabhängig von kulturellen und anderen Konditionierungen zu machen!!

Mit friedvollen und erforscherischen Grüssen!

Katrin Kelly