Öffne Dein Leben für mehr Fülle – durch Verbundenheit mit Deinem wahren Wesen!

Januar 25th, 2015

Die Menschen sind wie sie sind. Die Wirklichkeit ist wie sie ist. Wenn wir uns durch wertende Gedanken dagegen auflehnen kreiert das Stress, Kummer und Leid.

Hinter den wertenden Gedanken verstecken sich unsere wahren Bedürfnisse Hinter diesen wertenden Gedanken, die die Welt in gut oder schlecht einteilen, verstecken sich unsere inneren oder grundlegenden menschlichen Bedürfnisse. Zum Beispiel: Respekt, Anerkennung, Liebe, Wertschätzung oder Nähe. Um nur ein paar zu nennen. Oft prägen diese unerfüllten (und nicht wahrgenommenen!) Bedürfnisse in Kombination mit wertenden Gedanken unser Verhalten. Dieses Verhalten provoziert dann das Gegenteil von dem, was wir uns wünschen! Zum Beispiel erleben wir dann Situationen, die uns noch tiefer einem Gefühl von ‘Abgetrennt sein’ aussetzen statt ein tiefes Bedürfnis nach Nähe und Zugehörigkeit zu erfüllen.

Die wertenden Gedanken sind wie Soldaten.
Diese wertenden Gedanken sind für mich wie Soldaten, die auf einer Burgmauer stehen und krampfhaft versuchen die Burg und das, was in ihr verborgen ist zu beschützen. Sie sind Strategien einer Persönlichkeitsmaske, die wir schon früh aus unserer persönlichen und kulturellen Geschichte heraus entwickelt haben um uns nicht in unserer Verwundbarkeit, unseren Mängeln aber auch unseren wahren Bedürfnissen zu zeigen. Leider schützen uns die Pfeile der Soldaten aber nicht nur vor ‘Angriffen’ oder vor ‘Ablehnung’, sondern auch von allem was das Leben reicher macht: Liebe, Beziehung, Lichtvolles.

Ein großes Haus, aber wir wohnen nur im Keller.
Für mich ist das so, als besäßen wir ein großes wunderschönes Haus mit Garten, aber wir bewohnen nur ein Zimmer im Keller, in dem Glauben, dass ‘mehr nicht drin ist’. So mag ein Wunsch nach Nähe in uns leben, aber unsere Soldaten (‘niemand sieht mich’, ‘du verstehst mich ja doch nicht!’) kreieren stattdessen ein Verhalten von Rückzug oder Attacke. Energetisch kommunizieren wir so etwas, das sich ‘abweisend’, ‘schließend’, ‘wegschiebend’ anfühlt. Ich glaube das haben wir alle schon einmal erlebt: wir kommen nach Hause und spüren etwas stimmt nicht. Wir fragen: ‘Ist etwas? ‘ – ’Nichts!’ schießt es in die bedeutungsschwangere dicke Luft… Unsere Mitmenschen reagieren wiederum mit Distanz oder Attacke – denn sie können unser inneres Bedürfnis nicht sehen!! Das ist traurig, denn hier können wir uns schnell in einen Teufelskreis von ‘Defensive und Attacke’ begeben. Zwei Persönlichkeitsmasken, die sich strategisch bekämpfen anstatt die Mauern zu überwinden. Dort wo echter Kontakt sein könnte, wird der Riss nur noch tiefer.

Wie können wir das ändern?
In dem wir lernen unsere inneren Bedürfnisse, die hinter diesen Gefühlen und wertenden Gedanken sind, wahrzunehmen, zu akzeptieren und auszudrücken! Und das geht unter anderem über
▪ den Faktor Zeit. Unterbinde den Fluss von Reaktivität (slow down)
▪ Verbinde Dich mit Deinem Körper.
▪ Was genau ist passiert?

Wann sind die Soldaten am Werk. Wie spüre ich den Unterschied?
Ein Zeichen dafür, das unsere Soldaten am Werk sind und wir nicht aus unserer Mitte heraus reagieren ist EILE, SCHNELLIGKEIT und ein Gefühl von HANDLUNGSDRUCK. Wenn ein wertender Gedanke auftaucht, ein unangenehmes Gefühl, halte einen Moment inne und lass Dich wahrnehmen was gerade passiert, bevor Du gleich drauflos reagierst. Das fällt erstmal schwer, denn wir haben uns so an unsere Muster gewöhnt. Außerdem ist es nicht angenehm sich auszuhalten und zu spüren. Oberflächlich ist es einfacher zu reagieren und die ‘Schuld’ der Umwelt zu geben.

Unterbinde den Fluss von Reaktivität!

Halte inne, verlasse den Raum, gehe an die frische Luft, sage Deinem Gesprächspartner das Du gleich zurück rufst…
Verbinde Dich mit Deinem Körper!

Reduziere Deinen Muskeltonus, indem Du bewußt Deine Augen entspannst. Mit ‘harten’ Augen kann ich nicht in Verbindung mit mir selbst sein. Nimm’ ein paar tiefe Atemzüge. Raus aus dem Kopf, rein’ in den Körper. Spüre Deinen Atem und alle Empfindungen, die gerade in Deinem Körper sind. Berühre diese mit deinem Atem.

Was ist passiert?
Ich greife noch einmal mein obiges Beispiel auf: Mein Mann kommt später als sonst nach Hause. Das ist Fakt, ohne meine Interpretation. Meine Interpretation und Bewertung von dem was ist, kreiert erst meine Emotion. Wut, in diesem Fall. Aber es könnte auch ganz andere individuelle Bewertungen dazu geben: 1) entspannt ‘ich habe noch ein bißchen mehr Zeit für mich’), 2) mit Angst (Mein Gott, hoffentlich hatte er keinen Unfall!’), 3) nicht schlimm (‘ich bin gerade so mit meinen eigenen Sachen beschäftigt.’) Wie wir etwas bewerten und welche Emotion daraus entsteht hängt von unserem individuellem Make-up und unseren individuellen Bedürfnissen ab! Aber sobald wir dies begriffen haben können wir uns selbst helfen und es ändern.

Merk’ Dir also: Emotionen entstehen aus unseren Interpretationen, nicht aus dem was ist! Sie sind Wegweiser: dahinter verbergen sich unsere Bedürfnisse. Übernehme 100% Verantwortung für Dein Leben.
Wenn Du beginnst dies zu üben, werden kleine Wunder für Dich geschehen, denn Du übernimmst nun 100% Verantwortung für Dich und Dein Leben und stehst damit voll in Deiner Kraft! Deine Erwartungen, dass all Deine Wünsche von äußeren Umständen oder Menschen erfüllt werden müssen werden schwinden. Das Gegenteil wird passieren: Du beginnst auch die Wunden und Geschichten Deiner Mitmenschen zu sehen, zu akzeptieren und ihnen zu vergeben. Im Frieden sein mit dem was ist.

Erfüll’ Dir Dein Bedürfnis, in dem Du es verschenkst!
Und wenn Du wirklich mal nicht mehr weiter weißt oder Dich mit Dir selbst überdrüssig fühlst: verschenke das, wonach Du Dich sehnst! Denn Deine tiefsten Bedürfnisse werden auch erfüllt, wenn Du diese gibst!
▪ Willst Du Liebe, liebe Du zuerst.
▪ Willst Du gehört werden – höre jemandem mit ganzem Herzen zu.
▪ Brauchst Du eine Umarmung – umarme jemanden.

Fang’ heute damit an!
Höre auf, Deine Kraft und Deine Verantwortung für Dein Leben abzugeben. Du wirst mehr Energie, mehr Freude erleben! Lass’ Deine Soldaten, Soldaten sein- auch sie brauchen einmal eine Pause!